Künstliche Intelligenz (KI) in KMU: Strategien für die Zukunft

Obwohl Schweizer KMU sich der Chancen von KI und Digitalisierung bewusst sind, scheitern viele an der strukturierten Umsetzung. Eine aktuelle ZHAW-Studie belegt: Das Problem ist meist nicht der Mangel an Technologie, sondern das Fehlen einer klaren Reihenfolge. Es wird zu viel ausprobiert und zu wenig priorisiert. Doch wie schafft man Orientierung im Spannungsfeld von Budget, Komplexität und Innovationsdruck?

KI ist da. Und nun?
Rüsten Sie sich für die nächste Welle - mit einer digitalen Roadmap

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat kürzlich eine Studie zum tatsächlichen Beratungsbedarf von KMU durchgeführt. Befragt wurden branchenübergreifend Unternehmen mit rund 30 bis 500 Mitarbeitenden aus der ganzen Schweiz. Die Ergebnisse überraschen wenig: Angesichts der immer komplexer werdenden technologischen Anforderungen ist die Entscheidungsfindung anspruchsvoll. Deutlich wurde, dass Schweizer KMU oft nicht die nächste Technologie fehlt, sondern die klare Reihenfolge der richtigen Schritte. Viele Unternehmen verfügen über zahlreiche Ideen, parallele Projekte und punktuelle Digitalisierungsinitiativen – aber zu wenig Priorisierung, Transparenz und Entscheidungslogik.

 

Eine digitale Roadmap als Leitplanke schafft Orientierung

Eine saubere digitale Roadmap wird damit zum zentralen Steuerungsinstrument. Sie schafft Orientierung, verbindet Business und IT und hilft, knappe Ressourcen dort einzusetzen, wo der grösste Nutzen entsteht. Eine belastbare Roadmap entsteht jedoch nicht aus dem Bauchgefühl heraus. Wer zukunftsfähig planen will, muss das eigene Projektportfolio kritisch prüfen: Welche Vorhaben zahlen tatsächlich auf die Unternehmensziele ein? Wo binden Projekte Ressourcen, ohne genügend Wirkung zu entfalten? Welche Initiativen sind strategisch relevant, welche sollten verschoben, angepasst oder gestoppt werden? Gerade bei Digitalisierungs-, ERP- sowie Data-&-AI-Vorhaben braucht es diese nüchterne Sichtweise, damit Investitionen nicht in Einzelthemen versanden, sondern auf ein gemeinsames Zielbild einzahlen.

In Schritten zur digitalen Roadmap

Als Grundlage dafür hat BDO unter anderem ein strukturiertes Projektportfolio-Assessment entwickelt, das Transparenz, Priorisierung und faktenbasierte Entscheidungen unterstützt. Denn nicht jedes Projekt ist zu jedem Zeitpunkt gleich sinnvoll. Ziel ist es, herauszufinden, welche Projekte auf welche strategischen Ziele einzahlen - und welche nicht.

Ebenso wichtig ist der Blick auf IT-Strategie, Architektur und Prozesse. Eine Roadmap ist nur dann tragfähig, wenn sie nicht isolierte Tools betrachtet, sondern das Zusammenspiel der gesamten Unternehmensrealität berücksichtigt. Dazu gehören Fragen wie:

  • Passt die IT-Landschaft zur Geschäftsstrategie?
  • Wo verhindern Medienbrüche, Doppelspurigkeiten oder fehlende Schnittstellen effiziente Abläufe?
  • Ist die Architektur skalierbar, integriert und bereit für zukünftige Anforderungen?

Diese End-to-End-Sicht wird auch in der ZHAW-Studie ausdrücklich bestätigt: KMU wünschen sich weniger Einzelwerkzeuge und mehr Orientierung, Prozessdiagnostik, Governance und Umsetzungsfähigkeit.

Der Erfolg von Data & AI steht und fällt mit der IT-Architektur: Nur wenn das zentrale ERP-System, die Cybersecurity und die Governance nahtlos ineinandergreifen, entsteht eine tragfähige digitale Strategie. Ein modernes ERP wie Abacus wird dabei zum zentralen Datenkern – als ‚Single Source of Truth‘ liefert es das unverzichtbare Datenfundament, um KI-Anwendungen überhaupt erst mit validen Informationen zu füttern. Dies funktioniert allerdings nur, wenn Architektur, Berechtigungen, Schnittstellen und Führungslogik ganzheitlich mitgedacht werden.

Ohne Governance und Cybersecurity entstehen neue Risiken. Ohne Datenqualität und Prozessklarheit bleibt KI Stückwerk. Zukunftsfähigkeit bedeutet deshalb nicht, möglichst schnell neue Technologien einzuführen, sondern das Fundament so zu gestalten, dass Innovation sicher, kontrolliert und wirksam skaliert werden kann.

Genau hier setzt BDO an: mit Hilfsmitteln und Assessments, die aus einer Standortbestimmung eine umsetzbare digitale Roadmap machen. Dazu gehören die Prüfung des Projektportfolios, Digital-Readiness-Checks, IT-Analysen inklusive Architektur-, Governance- und Cyber-Risikoprofilen sowie die Einordnung von ERP-, Daten- und AI-Themen in ein realistisches Gesamtbild. Das Ziel ist nicht mehr Komplexität, sondern mehr Klarheit, bessere Prioritäten und ein Fahrplan, der im Alltag funktioniert. Denn nur wenn der Plan zukunftsfähig ist, sind Unternehmen auch fit für KI.


Künstliche Intelligenz Strategien mit BDO

Klarheit für die nächsten Schritte

  • Ihr Einstiegspunkt in die digitale Transformation
    Die Strategieentwicklung ermöglicht eine strukturierte Bewertung Ihres Digitalisierungsportfolios.
  • Transparenz und Priorisierung
    Klare Kriterien schaffen Transparenz, Priorisierung und fundierte Entscheidungsfähigkeit im Digitalisierungsprozess.
  • Technologische Unabhängigkeit
    Die Bewertung erfolgt neutral; Entscheidungen basieren auf strategischer Relevanz und operativer Machbarkeit.
  • Die digitale Roadmap als Leitplanke
    Empfehlungen werden in eine digitale Roadmap überführt, die die nächsten Umsetzungsschritte strukturiert steuert.

Damit alles, was danach kommt, auch so funktioniert, wie Sie es sich vorstellen.

Fehlt Ihrer Digitalisierung die klare Richtung?

Viele Unternehmen starten Digitalisierungs- und KI-Initiativen ohne klare Priorisierung. BDO unterstützt Sie dabei, Projekte strategisch einzuordnen, Risiken frühzeitig zu erkennen und eine umsetzbare digitale Roadmap zu entwickeln – abgestimmt auf Business, IT, ERP, Data & AI sowie Cybersecurity.

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