• Herz- und Stadtpraxis Aarau

Ein Modell für Herz und Seele

Ein junges Ärzteteam bringt Familie und Beruf unter einen Hut – mit einem beispielhaften Gruppenpraxis-Modell und frischen Ideen. Die Herz- und Stadtpraxis Aarau baut auf ein Erfolgsmodell und BDO – von Anfang an Partnerin auf der Treuhandseite.

Helle Räume, moderne Apparaturen und durchwegs freundliche Gesichter: Im zweiten Stock am Bahnhofplatz 4 in Aarau verliert jeder Weisskittel-Effekt seine Wirkung. In der Herz- und Stadtpraxis Aarau bestimmen positive Effekte den Alltag. Ein Schriftzug an der Empfangstheke vermittelt in weichen roten Farben, wie die praktizierenden Ärzte in dieser Gruppenpraxis ihre tägliche Aufgabe anpacken: «Von Herzen gern». Die Gruppenpraxis, ausgerüstet mit Sprech- und Behandlungszimmern, Labor und modernsten Untersuchungs- und Messgeräten, deckt mit zwei Hausärztinnen die Allgemein-Medizin und zusätzlich die psychosomatisch-psychosoziale Medizin und mit zwei Kardiologen den Spezialbereich für Herz- und Kreislaufkrankheiten ab. Hinter dieser Gemeinschaft stehen seit 2013 drei Namen: Matthias Wachter (Kardiologe), seine Gattin Rebekka (Allgemeinpraktikerin) und Kardiologe Mario Hoffmann.

Rebekka Wachter teilt sich mit einer angestellten Hausärztin ein 100-Prozent-Pensum. Damit ist die nahtlose Versorgung gewährleistet. Einen Tag in der Woche halten sich auch Matthias Wachter und Mario Hoffmann frei für ihre Familie. Möglich gemacht wird dieses besondere Familienmodell auch durch das grosse Synergiepotenzial, das eine Gruppenpraxis bietet.

Die Herz- und Stadtpraxis begann mit günstigen Startvoraussetzungen. Matthias Wachter konnte seine selbstständige Tätigkeit im Jahre 2011 im Rahmen einer Nachfolgeregelung in einer langjährigen Herzpraxis in Aarau starten. Sein Vorgänger begleitete das Ärzteteam noch kurz in der neuen Praxis in einem Teilpensum, ehe er in den Ruhestand ging. Matthias Wachter und Kollege Mario Hoffmann konnten den Patientenstamm übernehmen. Rebekka Wachter baute ihre Hausarztpraxis von Null auf. Nach weniger als zwei Jahren ist die Gruppenpraxis bestens aufgestellt. Auch wenn die Kundenkarteien auf beiden Seiten immer grösser werden, wollen sich die Ärzte genügend Zeit nehmen für ihre Patienten. Sie streben nicht in erster Priorität nach Wachstum, sondern nach Konstanz. Die tägliche Informationsflut beim Endkonsumenten macht auch vor der Medizin nicht Halt. «Das Abklärungsbedürfnis, vor allem bei der jüngeren Generation, ist gestiegen.» Dadurch würden auch die Hausärzte sensibilisiert und «überweisen einen Patienten schneller einem Spezialarzt», sagt Matthias Wachter aufgrund seiner Erfahrungen der letzten Jahre.

Förmlich in dieses positive Umfeld hineingewachsen ist auch Sandra Vinci von BDO. «Ich habe den Aufbau der Gruppenpraxis von Anfang an miterleben und begleiten dürfen.» Sie erstellt für jeden Gesellschafter einen individuellen Jahresabschluss und führt für die gemeinsamen Kosten eine Gesamtbuchhaltung. BDO ist ausserdem für die Lohnverarbeitung für die zwischenzeitlich sieben Mitarbeitenden zuständig. Die Beratung im Vorsorge- und Steuerbereich gehört ebenso zu den Aufgaben von Sandra Vinci. Eine weitere Herausforderung bedeute auch die zunehmende Digitalisierung. Bis 2018 verlangt der Bund beispielsweise digitale Krankendossiers. Über solche und andere Veränderungen müsse der Kunde im ständigen Austausch informiert und beraten werden. Die Herz- und Stadtpraxis Aarau will zudem mittelfristig die bisherige einfache Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft überführen.