• Steuerreform im Kanton Zürich – Wirtschaftskanton weiterhin steuerlich attraktiv
Fachartikel:

Steuerreform im Kanton Zürich

02. September 2019

Am 1. September 2019 haben die Stimmberechtigten im Kanton Zürich die Änderung des Steuergesetzes (Steuervorlage 17) im Kanton Zürich angenommen. Durch das neue Steuergesetz bleiben die Unternehmenssteuern im Kanton wettbewerbsfähig und der Wirtschaftsstandort attraktiv.

Das neue Steuergesetz ermöglicht den Unternehmen künftig neue Steuerabzüge für Forschung und Entwicklung, Patentverwertung und Eigenfinanzierung. Ergänzt werden diese Abzüge durch eine moderate Senkung der Gewinnsteuer ab 2021 von 21,1% auf 19,7% und ab 2023 eventuell auf 18,2%.

 

Was hat sich mit der Steuerreform geändert?

 

 

Moderate Senkung des Gewinnsteuersatzes

Die Gewinnsteuersätze werden im Kanton Zürich moderat gesenkt von 8% auf 7% (einfache Staatssteuer). Damit sinkt die Gesamtbelastung ab 2021 von 21,1% auf 19,7% (direkte Bundessteuer und Staats- und Gemeindesteuern in der Stadt Zürich, berechnet auf dem Gewinn nach Abzug der Steuern). Der Regierungsrat plant eine weitere Senkung der Gewinnsteuersätze im Jahr 2023 von 7% auf 6%. Die Gewinnsteuerbelastung würde so bis 2023 auf 18,2% sinken (Stadt Zürich). Über diese zusätzliche Senkung der Gewinnsteuern wird der Kantonsrat entscheiden. Mit dieser Massnahme bleibt der Kanton Zürich wettbewerbsfähig und in Blickweite zu den anderen Kantonen mit tieferen Sätzen.

 


 

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