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  • Grenzöffnung zu allen Schengen-Staaten ab 15. Juni 2020

    Aktuelles zum Thema Arbeitsbewilligungen

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Aktuelles zum Thema Arbeitsbewilligungen

12. Juni 2020

 

Grenzöffnung zu allen Schengen-Staaten ab 15. Juni 2020

Bereits früher hat die Schweiz angekündigt, die noch geltenden Einreisebeschränkungen an den Grenzen zu Österreich, Deutschland und Frankreich am 15. Juni aufzuheben. Die pandemische Entwicklung lässt nun deutlich weitergehende Öffnungsschritte zu. Die Schweiz wird deshalb die Einreisebeschränkungen mit den EU/EFTA-Staaten definitiv am 15. Juni aufheben. Die Reisefreiheit und Personenfreizügigkeit werden damit mit allen Staaten innerhalb des Schengenraums wieder uneingeschränkt gelten. Auch für freizügigkeitsberechtigte Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-Schengenstaaten wie Vereinigtes Königreich, Irland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Zypern gilt das Gleiche.

Diese sechs Staaten verbleiben vorerst auch nach dem 15. Juni auf der Risikoliste, womit die Einreise für Drittstaatsangehörige aus diesen Staaten in die Schweiz weiterhin nur eingeschränkt möglich ist. Hingegen können freizügigkeitsberechtigte Personen und damit auch Bürger dieser sechs Staaten, ihre Familienangehörigen ungeachtet von deren Nationalität sowie Drittstaatsangehörige, die für maximal 90 Tage im Jahr von einem Unternehmen mit Sitz in diesen Staaten entsandt werden, ab dem 15. Juni wieder in die Schweiz einreisen.

Die geltenden Einreisebeschränkungen inklusive Visabestimmungen gegenüber Drittstaaten bleiben vorerst aufrechterhalten. Über Lockerungen wird der Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt und in Abstimmung mit den Schengen-Staaten entscheiden.

Folgende Lockerungen im Migrationsbereich gelten bereits seit dem 8. Juni 2020: 

Coronavirus: Weitere Lockerung der Einreisevorschriften ab 8. Juni 2020

 

Stellenmeldepflicht seit dem 8. Juni 2020 wiedereingeführt

Die Stellenmeldepflicht wurde am 8. Juni 2020 wiedereingeführt. Dies hat der Bundesrat am 27. Mai entschieden. Die für 2020 erstellte Liste der meldepflichtigen Berufsarten bleibt in Kraft.

Seit 1. Juli 2018 sind Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, offene Stellen in Berufsarten, die im gesamtschweizerischen Jahresdurchschnitt eine festgelegte Arbeitslosenquote erreichen oder überschreiten, dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zu melden. Seit 1. Januar 2020 gilt die Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit schweizweit mindestens 5 Prozent Arbeitslosigkeit.

Der Bundesrat hatte die Stellenmeldepflicht für den Zeitraum vom 26. März 2020 bis zum 7. Juni 2020 aufgrund von Corona aufgehoben, damit die Rekrutierungsprozesse in bestimmten Bereichen vereinfacht werden konnten.