Die globale Risikolandschaft 2026
Die globale Risikolandschaft 2026
Überall gibt es Risiken: Ownership über die Risikofunktion hinaus
Die Schweiz gilt seit Jahren als stabiler Anker in einer instabilen Welt. Aber heute sind globale Risiken nicht länger etwas, das nur jenseits der Schweizer Grenzen eine Rolle spielt. Sie machen sich in Schweizer Geschäftsmodellen, Lieferketten, aufsichtsrechtlichen Auflagen und Programmen zur digitalen Transformation bemerkbar. Das bedeutet, dass Enterprise Risk Management für den Verwaltungsrat eine Priorität darstellt.
- Die geopolitische Fragmentierung prägt die Exportmärkte und den grenzübergreifenden Betrieb
- Die aufsichtsrechtliche Divergenz übt immer grösseren Druck auf Financial Services, den Pharmasektor und die Industrie der Schweiz aus
- Cyberbedrohungen eskalieren, während sich die digitale Transformation bei Schweizer Unternehmen beschleunigt
- KI wird eingesetzt – aber oft ohne die notwendige Reife auf Führungsebene, um ihre inhärenten Risiken zu kontrollieren
Globale Risikotrends und die Erkenntnisse aus dem Bericht
Der Bericht zur globalen Risikolandschaft 2026 zeigt, wie Unternehmen reagieren können, indem sie Risiko neu verstehen, anders handeln und Verantwortung übernehmen. Der Bericht basiert auf Erkenntnissen von 500 Führungskräften der obersten Ebene in den grossen globalen Märkten. Er zeigt, was die Schwachstellen von Unternehmen sind, wo traditionelles Risikomanagement zu kurz greift und was Führungskräfte jetzt tun können, um schneller und selbstbewusster zu handeln.
Der Bericht zur globalen Risikolandschaft von BDO zeigt ein klares Muster auf:
- 8 von 10 Führungskräften sagen, dass die Risiken inzwischen durch die aktuelle Krise bestimmt werden
- Das Tempo der Disruption nimmt zu, sodass weniger Zeit bleibt, um zu reagieren
- Die meisten Unternehmen sind immer noch zu langsam, zu isoliert und zu reaktiv
Warum Risikomanagement in der Schweiz eine Geschäftskompetenz werden muss
Die Schweiz ist eine stark exportorientierte Wirtschaft, die in hohem Mass von globalen Lieferketten abhängig ist, zunehmend EU- und internationalen Vorschriften unterliegt und in der digitale und KI-basierte Geschäftsmodelle immer schneller eingeführt werden. Die Unternehmen des Landes sehen sich daher einem Risikoumfeld gegenüber, in dem globale Disruption schnell lokale Folgen haben kann. Risiken, die früher vereinzelt auftraten, interagieren heute miteinander. Sie beschleunigen sich und breiten sich im gesamten Unternehmen aus. Für Schweizer Unternehmen und Institutionen besteht die Herausforderung nicht länger darin, ob diese Risiken vor Ort relevant sind, sondern darin, wie schnell die Führungsebene klar und selbstbewusst reagieren kann.
Die Ergebnisse zeigen eine wachsende Kluft zwischen Unternehmen, die Risikomanagement als defensive, isolierte Funktion verstehen, und solchen, die es im gesamten Unternehmen verankern. Letztere sind am besten dafür aufgestellt, was als nächstes kommt. Sie sehen Risikomanagement als strategischen Faktor anstatt als Wachstumsbremse.
Der Bericht zeigt, was global tätige Unternehmen ändern müssen, warum das wichtig ist und was Schweizer Führungskräfte jetzt tun können, um nicht mehr nur auf Risiken zu reagieren, sondern die Entwicklung aktiv mitzugestalten.
Erfahren Sie mehr zu den Risiken, die das Jahr 2026 prägen – und wie führende Unternehmen auf sie reagieren.


