10 Grundsätze zum Forderungsmanagment
Mit dem Forderungsmanagement verhält es sich ähnlich wie mit der gesunden Ernährung: Man weiss grundsätzlich schon was gesund wäre, nur handelt man nicht immer danach.
Vieles kann aber von der Unternehmung beeinflusst werden. So ist die Kreditgewährung grundsätzlich "Chefaufgabe". Es empfiehlt sich, die Grundsätze der Kreditgewährung und der Verwaltung der Kundenguthaben einheitlich schriftlich zu regeln. Jede Unternehmung sollte ihre eigene Organisation in diesem Bereich definieren und die Regelungen dann auch konsequent umsetzen.
Die Grundsätze zum Forderungsmanagement können, im Sinne einer Best-Practice-Empfehlung, wie folgt zusammengefasst werden:
Wichtig ist die Erkenntnis, dass Forderungsverluste bei der Unternehmung vollumfänglich auf den Gewinn durchschlagen und die möglicherweise angespannte Liquiditätslage durch Ausfälle zusätzlich verschärft wird. Das Forderungsmanagement ist eine umfassende unternehmerische Aufgabe, welche viel Geduld, Fingerspitzengefühl, aber auch Durchsetzungsvermögen erfordert.
Ein guter Kunde ist letztlich nur der Kunde, welcher die berechtigten Forderungen bezahlt und die erbrachte Leistung honoriert!
Den zweiten Teil der Sonderausgabe des BDO Newsletters zum Thema "Sicherungsmittel für KMU in der Schweiz" werden wir Mitte November 2011 veröffentlichen.


