Debitorenbuchhaltung
Mit der Fakturierung zeigt der Unternehmer dem Kunden an, dass er seinen Teil des Vertrages erfüllt hat und dass er nun die vereinbarte Gegenleistung, i.d.R. die Bezahlung, einfordert. Die Rechnungen sollten möglichst rasch erstellt werden. Hierbei geht es nicht nur um die Schonung der Liquidität, sondern vor allem um die Erhöhung der Sicherheit.
Bei zügiger Rechnungsstellung tritt die Fälligkeit schneller ein. Dadurch werden Zahlungsverzögerungen der Kunden früher erkannt. Nur so können bei Zahlungsverzug weitere Leistungen gegen Rechnung verhindert bzw. können rechtzeitig geeignete Massnahmen eingeleitet werden.
Die Debitorenbuchhaltung stellt somit ein Frühwarnsystem für die Unternehmung und eine unerlässliche Datenbank zur Beurteilung und Bewertung der Kunden dar.
Die wichtigste Aufgabe der Debitorenbuchhaltung stellt die Überwachung der Kundenguthaben dar. Daneben müssen die Kundendaten gepflegt werden. Das Debitorenmanagement beinhaltet die Adresspflege, die Überwachung der Zahlungsfristen und Kreditlimiten und der Risikoeinstufung der Kunden. Mahnläufe sind in regelmässigen Abständen durchzuführen.

